Swiss-O-Days vom 10. - 12. Juli 2020

Pressebericht von Mireille Gisler - 16. Juli 2020

Am Wochenende fanden in Andermatt die drei Swiss-O-Days statt. Swiss-O-Days sind kleine, einfach organisierte OL. Es gibt keine Alterskategorien sondern nur 5 verschiedene Bahnen. Dieses Jahr haben sich dreimal so viele Läufer angemeldet, als an früheren Swiss O Days. Ob auf dem Gütsch, Schafberg oder Deieren alle  Teilnehmer haben die wunderschönen Laufgebiete genossen.  

Etappe 1

Wo normalerweise im Winter Schneesportler auf den Pisten ihre Kurven schwingen, suchten und fanden am Freitag die OL- Läufer ihre Posten. Auf dem Gütsch genossen die Läufer während einem spannenden Laufs auch noch ein wunderschönes Bergpanorama mitten im Gotthardgebiet. Marcel Würsten legte spannende, herausfordernde Bahnen für alle Leistungsstärken. Auf den Bahnen wurden eher schnelle Zeiten gelaufen. An der 1. Etappe wurden einige der Läuferinnen und Läufer von einem Gewitter mit Hagel überrascht. Sie brachen den Lauf ab, oder suchten für die Zeit des Gewitters Schutz im Gelände unter grossen Steinen. Ein Grossteil der Läuferinnen und Läufer hatte aber gute Wetter Bedingungen.  

Etappe 2

Auf dem Schafberg am zweiten Wettkampftag wurde viel Konzentration gefordert. In dem teils ruppigen Gelände ist es für einige eine Herausforderung den richtigen Postenstandort anzulaufen, da die Sicht zusätzlich noch vom Wetter eingeschränkt wurde. Der Nebel war ein grosses Problem und sorgte für unterschiedliche Verhältnisse. Teilweise war die Sicht sehr eingeschränkt. Das Gebiet Schafberg war das orientierungstechnisch anspruchsvollste Gelände: viele Höhenmeter, unzählige Felsblöcke, Geröllfelder, aber auch wunderschöne Postenstandorte an kleinen Seelein. Die Zeiten waren sehr lang, der Nebel sorgte für viele Suchaktionen und äusserst schwierige Bedingungen in einem sonst schon schwierigen Gelände. Gewitter, Nebel, Regen und Hagel - das ruppige Alpengelände bot alles.

Etappe 3

Auch am Sonntag wurde es kein Zuckerschlecken für die motivierten Läufer. Zwar war das Wetter schön jedoch das Gelände trotzdem fordernd. Auf 2700 Meter über Meer Liefen die Läufer im hügeligen Gelände nochmals in Hochform. Vor allem  waren am Sonntag auch schnelle Beine gefragt.  

Die OLG KTV Altdorf leistete nicht nur gute Unterstützung dem organisierendem Verein Swiss-O-Week  sondern auch gute Resultate. Am Freitag auf dem Gütsch, in der Kategorie D welche circa 6.6 Leistungskilometer hatte, erzielte der Flüeler Linus Muheim den zweiten Platz gefolgt von Sven Gisler aus Attinghausen auf dem dritten Platz. Vreny Püntener aus Attinghausen sicherte in der Kategorie C1 mit 4.4 Leistungskilometer den siebten Platz.

Auch am Samstag ging es mit den Leistungen der Urner weiter. In der 5.7 Leistungskilometer langen Kategorie C2 erreichte Cornelia Gisler-Musch aus Altdorf den zehnten Platz. Der Attinghauser Sven Gisler zeigte auch am Samstag sehr gute Leitungen mit dem zweiten Platz in der Kategorie D mit 6.2 Kilometern und zwölf Posten.

Sonntags wurde den Läufern noch das letzte abverlangt. Sven Gisler konnte auch sonntags mit dem dritten Platz glänzen und ist somit ziemlich konstant geblieben auch wenn am Sonntag, wie bei den meisten Läufern, schon die letzten beiden Etappen in den Beinen war.

Auszug aus der Rangliste (Top 10-Resultate):

  • 02. Linus Muheim, Flüelen (E1 - Kategorie D)
  • 02. Sven Gisler, Attinghausen (E2 - Kategorie D)
  • 03. Sven Gisler, Attinghausen (E1 + E3 - Kategorie D)
  • 07. Vreny Püntener, Attinghausen (E1 - Kategorie C1)
  • 10. Cornelia Gisler-Musch, Altdorf (E2 - Kategorie C2)
Gesamtrangliste E1
Gesamtrangliste E2
Gesamtrangliste E3